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Junge Politik

Die Leitidee der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit in all ihren unterschiedlichen Formaten sind Selbsttätigkeit, Selbstbestimmtheit und Partizipation. Engagement, Selbstbildung, Ehrenamtlichkeit, aber auch Freiwilligkeit sind Grundpfeiler der jugendpolitischen Arbeit. Sie sind gleichermaßen Gestaltungsmittel und Gestaltungsmöglichkeit.

Junge Politik hat die Aufgabe, die Interessen und Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wahrzunehmen und zu formulieren, relevante Themen zu setzen und zu fördern, die Rechte junger Menschen als Positionen zu beschreiben und in alle gesellschaftspolitischen Bereiche einzutragen.

In der individuellen Perspektive ist sie Möglichkeit zur Erprobung von Selbstwirksamkeit und damit Mittel zur Gestaltung des eigenen Lebens.

Unsere Aufgabe als Jugendpfarramt ist es, Sprachrohr, Verstärker*in

der jungen Menschen zu sein, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Partizipation ist unsere Grundlage. Sie zu implementieren ist mehr als nur eine partielle Beteiligung, sondern bedeutet, junge Menschen als Experten*innen in eigener Sache zu sehen und ihnen zuzutrauen, reflektierte Entscheidungen zu treffen. Alltägliche Partizipationserfahrungen eröffnen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, eine demokratische Haltung zu entwickeln und zu erproben.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den 13 Kirchenkreisen der Nordkirche ist durch die zweimal jährliche Kirchenkreiskonferenz vernetzt.

Eine der Konferenzen findet gemeinsam mit den jungen Delegierten der Nordkirchenjugendvertretung statt. Organisiert werden die Konferenzen durch einen Ausschuss unter der Federführung des Jugendpfarramtes der Nordkirche. Das Jugendpfarramt bietet nordkirchenweite Angebote der Aus- und Weiterbildung zu politischen Themen für Jugendliche und hauptamtliche Mitarbeitende an.

Raum für Partizipation bietet sich jungen Menschen ebenso in der Mitarbeit in den Gremien der Jugendverbandsarbeit.

Die Evangelische Jugend wirkt sowohl auf der Ebene der Bundesländer

--Hamburg

--Schleswig Holstein

--Mecklenburg Vorpommern

Als auch auf der -- Ebene der Nordkirche

 

Und der Ebene Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Deutschland (AEJ)

 

Wir setzen uns ein für eine inklusive Haltung[1] aller Beteiligten. Dies bedeutet Wertschätzung allen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Mitarbeitenden gegenüber. Die Orientierung erfolgt an der individuellen Vielfalt von Ressourcen, Kompetenzen und Bedürfnissen. Ziel ist die Weiterentwicklung der Kulturen, Strukturen und Praxen in den Einrichtungen der evangelischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Gestaltung aller Angebote.

 

 


[1] Erasmus Definition: Inklusion
“Young people with fewer opportunities”
Jugendliche mit eingeschränkten Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe

  • Disability  - Behinderung
  • Health problems  - Gesundheitsprobleme
  • Educational problems  - Bildungsprobleme
  • Cultural difference  - kulturelle Differenzen
  • Economic obstacles  - ökonomische Einschränkungen
  • Social obstacles  - soziale Beinträchtigungen
  • Geographical obstacles  - sozialräumliche Benachteiligung

 

 

Foto: Die Junge Synode bezog Stellung zu den Protesten der Bewegung Fridays for Future. Dem Arbeitskreis „Junge Synode” der Nordkirche gehören alle synodalen Mitglieder, Vertreterinnen und Vertreter unter 35 Jahren an. Ziel des Kreises ist die Einbringung der Perspektive der jüngeren Generation in die Synode sowie die Vernetzung und Unterstützung untereinander.

12 junge Menschen mit einem roten Plakat, es trägt die Aufschrift: #Fridays for Future #LSNordkirche

©Frank-Howaldt