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Im Projekt SchöpfungsWochen treffen Naturwissenschaften auf Religion, es verknüpft Bildung für Nachhaltige Entwicklung mit dem Ansatz der integrierten Religionspädagogik und schafft eine Verbindung von Gott und der Welt - so wie es Heranwachsende mit ihren Fragen ganz selbstverständlich machen. Die SchöpfungsWochen schärfen das Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit der Umwelt, immer verbunden mit der Frage nach Gott und der Frage, was der Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung bedeutet. Sie motivieren befähigen zum Klimaschutz, indem sie das Verständnis für unseren einzigartigen blauen Planeten und seine Belastungsgrenzen ebenso fördern wie das Bewusstsein für die eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Die SchöpfungsWochen haben mit dem Jugendpfarramt der Nordkirche einen neuen Hafen angesteuert und erweitern dessen Arbeitsbereich Klimabildung. Aus der Klimabildung für kleine Leute wird Klimabildung für kleine und junge Leute, denn neben der bewährten Arbeit an den evangelischen Kindertagesstätten kommen neue Zielgruppen in den Blick: Grundschulkinder, Jugendliche und Teamer*innen sowie generationenübergreifend auch Familien und Kirchengemeinden. Das ermöglicht Mitwirkung und Einmischung von jungen Menschen auf den verschiedensten Ebenen der Nordkirche.

Im Rahmen des Projektes sind wieder praktische Materialsammlungen zu den einzelnen Elementen der Schöpfung – Sonne, Erde, Luft und Wasser – geplant, kombiniert mit Fortbildungen und Workshops, Erkundungsgängen und Expeditionen zu verschiedenen Lernorten. Zudem können Kinder- bzw. Jugendbibelwochen, Kinder- und Jugendfreizeiten, Veranstaltungen für Konfirmanden und Kirchenchöre und Vieles mehr angedacht werden.

Das Projekt SchöpfungsWochen bindet alle drei Standorte des Jugendpfarramtes der Nordkirche ein, gestärkt wird insbesondere Rostock, um die weiträumigen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern gut zu erreichen.

Ansprechpartnerin für das Projekt SchöpfungsWochen ist Projektkoordinatorin Anika Tobaben.

Mehr dazu von Anika Tobaben in der Evangelischen Zeitung: "Eine Schatzkiste voller Ideen. Die Klimabildung für kleine und junge Leute geht neue Wege." Artikel hier als PDF.